hilmi01
04.12.2004, 22:15
Gefunden in einem anderen Forum (Datum 04.12.2004):
Wie mehrere seriöse Quellen berichten, denkt Siemens derzeit laut über die Zukunft seiner Mobilfunksparte nach. Bis Ende Januar 2005 will man eine Entscheidung über den defizitären Geschäftsbereich fällen.
Laut Finanzvorstand Heinz-Joachim Neubürger gegenüber der Financial Times Deutschland gibt es vier Möglichkeiten. "Sanieren, verkaufen, schließen oder kooperieren.". Ausserdem ist man der Meinung, dass Produkte für Endverbraucher nicht in das Konzept von Siemens passen würden, was von Analysten bestätigt wird. Weitere Gründe sollen die nicht erfüllten Erwartungen an die 65er Serie sein, die aufgrund des anfänglichen Softwarebugs hohe Verluste verursachte. Warum diese Software"kleinigkeit" überhaupt so hoch gespielt wurde ist ohnehin rätselhaft.
Der Versuch von Siemens, mit Motorola die Handy-Sparte gegen das Funknetzgeschäft zu tauschen, misslang ebenso, wie die Suche nach einem asiatischen Partner. Daher könnte der Verkauf oder gar die Schließung der Handy-Sparte drohen. Zu solchen Spekulationen passen auch Äußerungen von Siemens-Finanzvorstand Neubürger. "Mobiltelefone richten sich an den Endverbraucher und passen nicht gut zum sonstigen Geschäft von Siemens", sagte er gegenüber Nachrichtenagenturen. Noch im Sommer hatte Lothar Pauly, Chef der Kommunikationssparte (Siemens Com), einen Treueschwur für den Handy-Bereich gegeben. "Das Handygeschäft bleibt dabei", hatte Pauly verkündet. Nur so mache die neue Aufstellung von Siemens Com Sinn. Paulys Idee war, dass die Kommunikationssparte alles aus einer Hand anbiete - vom kompletten Mobilfunknetz bis zum Endgerät.
Verwunderlich sind solche Gedanken dahingehend, dass man es weiterhin geschaft hat die Verfolger auf dem Weltmarkt auf Distanz zu halten und den vierten Platz bei den Handyverkäufen zu verteidigen.
Wie mehrere seriöse Quellen berichten, denkt Siemens derzeit laut über die Zukunft seiner Mobilfunksparte nach. Bis Ende Januar 2005 will man eine Entscheidung über den defizitären Geschäftsbereich fällen.
Laut Finanzvorstand Heinz-Joachim Neubürger gegenüber der Financial Times Deutschland gibt es vier Möglichkeiten. "Sanieren, verkaufen, schließen oder kooperieren.". Ausserdem ist man der Meinung, dass Produkte für Endverbraucher nicht in das Konzept von Siemens passen würden, was von Analysten bestätigt wird. Weitere Gründe sollen die nicht erfüllten Erwartungen an die 65er Serie sein, die aufgrund des anfänglichen Softwarebugs hohe Verluste verursachte. Warum diese Software"kleinigkeit" überhaupt so hoch gespielt wurde ist ohnehin rätselhaft.
Der Versuch von Siemens, mit Motorola die Handy-Sparte gegen das Funknetzgeschäft zu tauschen, misslang ebenso, wie die Suche nach einem asiatischen Partner. Daher könnte der Verkauf oder gar die Schließung der Handy-Sparte drohen. Zu solchen Spekulationen passen auch Äußerungen von Siemens-Finanzvorstand Neubürger. "Mobiltelefone richten sich an den Endverbraucher und passen nicht gut zum sonstigen Geschäft von Siemens", sagte er gegenüber Nachrichtenagenturen. Noch im Sommer hatte Lothar Pauly, Chef der Kommunikationssparte (Siemens Com), einen Treueschwur für den Handy-Bereich gegeben. "Das Handygeschäft bleibt dabei", hatte Pauly verkündet. Nur so mache die neue Aufstellung von Siemens Com Sinn. Paulys Idee war, dass die Kommunikationssparte alles aus einer Hand anbiete - vom kompletten Mobilfunknetz bis zum Endgerät.
Verwunderlich sind solche Gedanken dahingehend, dass man es weiterhin geschaft hat die Verfolger auf dem Weltmarkt auf Distanz zu halten und den vierten Platz bei den Handyverkäufen zu verteidigen.