Man geht davon aus, dass er ermordert worden ist.
Todesursache sei "Gewalteinwirkung gegen den Hals"
testbug
14.01.2005, 13:11
ich bleib bei meiner meinung: es war sein hund! :roll:
nee,aber echt,das is ja mal hart!
ob es damit zusammenhängt,das er schonmal eine morddrohung erhalten hat?
Seltsamer Typ ohne Namen
14.01.2005, 13:19
ich bleib bei meiner meinung: es war sein hund! :roll:
nee,aber echt,das is ja mal hart!
ob es damit zusammenhängt,das er schonmal eine morddrohung erhalten hat?
Zitat aus dem Artikel: " Der Hund wurde laut Polizeiangaben unversehrt am Tatort gefunden." Die Theorie kann also stimmen :wink: :roll:
fthomanek
14.01.2005, 14:04
ich war auch sehr überrascht als ich das gehört habe, er soll ja gerade heute seinem bodyguard freigegeben haben!
mushy
14.01.2005, 14:15
Der Typ interessiert mich eigentlich nicht die Bohne. Kann (konnte) den Typen eh nie leiden.
Aber die oder den Täter sollten se schon fassen, nich das ich denen in zwei Wochen, wenn ich München bin, begegne :lol:
mushy
yostoff
14.01.2005, 14:46
Habs bei Punkt 12 gesehen. Mir ist auch erstmal der Mund offen stehen geblieben, aber so richtig hab ich mich auch nie für ihn interessiert.
nutella
14.01.2005, 16:21
ich bin schon a bissl geschockt...
ich glaube aber, dass ihn vielleicht ein alter freund (also nicht platonischer freund) ermordet hat...
vielleicht liebte mosi ihn nicht mehr...
schon schade um den mann...
was ich aber toll finde (jetzt schon makaber): man weiß nicht, wie alt er ist :roll:
man hat in einer gerichtsverhandlung im sep herausgefunden, dass er 64 ist :roll:
Herbert
14.01.2005, 16:36
Ich finde es einfach nur Traurig :cry:
kuscheltiger
14.01.2005, 22:37
Ich schließe mich dem traurig an.
Wenn auch viele ihn nicht mochten, und über ihn (schlecht) redeten,
er war eine herausragende Persönlichkeit des gesellschaftlichen Lebens und eine große Bereicherung für die deutsche Kultur.
Es müßte viel mehr solcher faszinierenden Menschen geben.
Aber die Tat zeigt, das die Intoleranz in Deutschland gegenüber dem Andersartigem immer noch erschreckend hoch ist, auch wenn es vielleicht nur die Tat eines Einzeltäters war.
Good Bye Mosi
Thargor
14.01.2005, 22:43
ja mich hat das vorhin auch sehr schockiert.
Ich finde damit ist Deutschland mal wieder um einen seiner größten Promis ärmer.
Ich hab mir eigentlich nie gedanken darüber gemacht, ob ich ihn mochte oder nicht aber alles in allem war er rückblickend schon ein mächtig schräger vogel, der aber immer nur gerade so schäg war, dass er nicht in den status kam wo man sagen könnte er nervt.
Es ist echt schade um diesen Menschen. Ich hoffe man fasst den Mörder auich wenn das nichts wieder gut macht.
Herbert
14.01.2005, 22:47
Ich schließe mich dem traurig an.
Wenn auch viele ihn nicht mochten, und über ihn (schlecht) redeten,
er war eine herausragende Persönlichkeit des gesellschaftlichen Lebens und eine große Bereicherung für die deutsche Kultur.
Es müßte viel mehr solcher faszinierenden Menschen geben.
Aber die Tat zeigt, das die Intoleranz in Deutschland gegenüber dem Andersartigem immer noch erschreckend hoch ist, auch wenn es vielleicht nur die Tat eines Einzeltäters war.
Good Bye Mosi
:dito: :cry:
nutella
14.01.2005, 23:15
man sollte auch sein angement für obdachlose nicht außer aucht lassen...
schade...
nutella
14.01.2005, 23:41
was auf www.bild.de steht sollte man gelesen haben
*schluck*
Shorty-Sz
14.01.2005, 23:48
War das nicht klar, das die "Volkszeitung" etwas derartiges schreiben würde? Ist doch nen prima Aufmacher der die Verkaufszahlen in die Höhe treibt.
Shorty :twisted:
Thargor
15.01.2005, 03:14
naja jemand der sich für obdachlose engagiert ist ja auch überhaupt nicht spannend ... da ist es doch viel gewinnträchtiger seine neigungen auszurollen
nutella
15.01.2005, 17:19
neues von bild:
Gepflegter Schnauzbart, bizarre Perücke, immer edle Stoffe am Körper. Die schrille Hülle des Rudolph Moshammer – führt sie die Polizei ganz schnell zu seinem Killer?
Seit der schockierenden Mord-Nachricht sind bei der Sonderkommission „Moshammer“ schon 130 Hinweise eingegangen. Mehrere Zeugen haben den auffallenden Münchner Mode-Zaren in der Mordnacht am Donnerstag abend noch lebend gesehen – und zwar in Begleitung.
Eine Polizeisprecherin erklärte heute: ein Zeuge hat beobachtet, daß ein Mann mit einer Wollmütze neben Moshammer in dessen Rolls Royce gesessen habe. Die Kopfbedeckung hatte er sich tief ins Gesicht gezogenen. Wollte der Mann so vermeiden, daß Passanten ihn später wiedererkennen können? Ist der Mützen-Mann auf dem Beifahrersitz der Mörder, der in diesem Augenblick schon seine Tat geplant hatte? Hat Moshammer den schlanken, jungen Mann im Homo-Milieu aufgegriffen?
Die Ermittler schließen eine Tat in der schwulen Stricher-Szene nicht aus. Klar scheint auch: Moshammer ließ seinen Mörder selbst ins Haus. Spuren eines Einbruchs oder eines Raubes wurden zunächst nicht gefunden.
Damit das Mord-Rätsel Moshamer so schnell wie möglich gelöst wird, hat die Polizei ihre Sonderkommission auf 25 Beamte aufgestockt (vorher 20).
Der wichtige Zeuge (ein Familienvater) hat laut Polizei weiter ausgesagt: Gegen 23.30 Uhr sei er von der auffälligen Limousine des Modemachers in der Nähe des Mittleren Rings am Rande der Münchner Innenstadt überholt worden. An einer Ampel habe er direkt neben dem Rolls Royce gehalten und gesehen, daß auf dem Beifahrersitz ein schlanker junger Mann saß. Dann verliert sich die Spur.
Als die Todes-Nachricht am Freitag morgen veröffentlicht wurde, ahnte noch niemand, daß Rudolph Moshammer ermordet wurde. Brutal erdrosselt mit einem Kabel.
8.51 Uhr, Robert-Koch-Straße im feinen München-Grünwald. Moshammers Chauffeur Andreas K. betritt die weiße Villa seines Chefs. Er wundert sich: Die Tür ist nur angelehnt, alles ist ruhig. Dann hört er ein Winseln und Kläffen von Moshammers Yorkshire-Terrier Daisy.
Der Fahrer geht die Stufen hinauf in den ersten Stock – und prallt entsetzt zurück. Neben Daisy liegt Rudolph Moshammer im Flur vor dem Schlafzimmer. Er trägt einen schwarzen Anzug, sein Haar sitzt noch immer perfekt.
Doch das weiße Gesicht ist aufgedunsen – und um den Hals ist ein Kabel gewunden.
8.53 Uhr, der Chauffeur ruft den Notarzt. Gleichzeitig kommt Moshammers Hausarzt Dr. Arnulf Borchers vor der Villa an. Er ist zum Frühstück verabredet und will Moshammer eine Vitaminspritze geben. Der Fahrer kommt ihm entgegen: „Ich glaube, er ist tot.“
Die Polizei richtet schon kurz darauf die „Sonderkommission Moshammer“ ein.
Nachbarn, Haushälterin, Arzt, Fahrer und Freunde werden befragt. In der Villa soll der Gerichtsmediziner die Leiche untersuchen. Doch Hündin Daisy will ihr totes Herrchen beschützen und greift jeden an, der sich dem toten Rudolph Moshammer nähert. Ein Polizist sperrt Daisy ins Schlafzimmer, fährt sie später auf die Grünwalder Wache.
Am Nachmittag wird bekannt: Der Mode-Zar starb durch Ersticken als Folge der Strangulation durch das schwarze Kabel.
Die wichtigste Arbeit der Soko: Wie und mit wem verbrachte Rudolph Moshammer seine letzten Stunden? Sicher ist für die Ermittler: Der Modekönig holte sich seinen Mörder selbst ins Haus, es gab keine Einbruchsspuren.
BILD dokumentiert den letzten Abend des Rudolph Moshammer.
Um 18 Uhr trifft sich der Designer mit Schulfreundin Angie beim Italiener „Villa Romana“ in Grünwald. Winkend betritt er das Lokal. Sie trinken Rotwein, bestellen Rigatoni Arrabiata. Als das Essen kommt, ruft Rudolph Moshammer „Bravo! Bravo!“ Hündchen Daisy bekommt stilles Mineralwasser. Die Rechnung beläuft sich auf 58,60 Euro.
Um 20.30 Uhr verläßt Moshammer mit seiner Bekannten das Lokal. Er setzt sich selbst ans Steuer des schwarzen Rolls-Royce (M-RM 111), bringt Angie nach Hause. Sie wohnt am Stadtrand von München.
Doch er fährt nicht zurück nach Hause, sondern weiter ins Stadtzentrum.
Die Polizei: „Der Wagen wurde etwa um 22 Uhr im Bereich Hauptbahnhof, Kapuzinerplatz, Isarvorstadt gesehen.“ Hier treffen sich nachts Schwule und Stricher.
Zwischen 22.30 und 23 Uhr klingelt das Telefon bei Arzt Dr. Arnulf Borchers. Sein alter Freund „Mosi“ lädt ihn zum Frühstück ein.
Letzter Lebens-Hinweis: die Zeugenaussage, laut der Moshammer um 23.30 Uhr mit dem Mützen-Mann in seinem Auto gesehen wurde (siehe oben). Rudolph Moshammer wird innerhalb der nächsten fünf Stunden ermordet.
habs jetzt mal rauskopiert, bei bild is das alles ja gleich wieder weg...
nutella
15.01.2005, 17:28
2. teil :wink:
Sein bizarres Leben
zwischen Glanz und Sünd
ER war ein Schwan – und ein Schlawiner.
ER hatte ein großes Herz – und dunkle Geheimnisse.
ER war sehr arm – und wurde reich.
ER war bizarr berühmt – und blieb ewig einsam.
Sein Leben war ein Märchen – ein Traum und Alptraum.
Sein schwarzer Rolls-Royce (M-RM-111) glitt in der letzten Nacht seines Lebens elegant durch das glitzernde München, wo es am schmierigsten ist.
Sein Schlüsselanhänger ist sein Talisman: ein Onyx-Kreuz einer Hexe aus Neapel.
Rudolph Moshammer saß allein am Steuer und suchte die Liebe.
Er fand seinen Tod.
Wie König Ludwig II. – der Mann seiner Träume.
„Mosi“ (ewige 50–65) war ein eitler Gockel. Er krähte skrupellos. Er lebte, liebte und log, bis sich die Perücke bog.
• Seine falschen Haare waren ein Symbol für die Schatten seines Lebens.
• Er war homosexuell – und hat es ängstlich bestritten.
• Er war nie Schneider – und wollte Mode-Zar sein.
• Sein Hundetick war ein Werbegag (es gab hintereinander etwa 5 „Daisys“) – auf einer Party lief er mit einem toten Yorkshire-Terrier in der Hunde-Handtasche rum: „Sie schläft.“
Übersetzt: „Geld haben wir, schön sind wir, reich – und Scheich“.
„Mosi“: „Im früheren Leben war ich Maharadscha ...“
Er ist ein Original. Mit dem Herzen eines Engels – und Bengels.
• Seine lebenslange Liebe ist seine Mutter (85 †).
• Seine heimlichen Helden sind die Obdachlosen, die Alkoholiker, die Aussätzigen, die Gescheiterten. Er spendet, er hilft: „Ich habe bittere Not erlebt. Ich weiß, wie es ist, arm zu sein. Es ist gräßlich. Und wenn du ganz unten warst, weißt du jede Mark zu schätzen – und jede Anerkennung. Du wirst dankbar – und vorsichtig.“
• Die Energie und den Ehrgeiz seines Lebens zog er aus dem Tod seines Vaters. Ein reicher Versicherungsdirektor. Bis er scheitert – und säuft. Ein Vorbild wird zum Obdachlosen.
„Mosi“ in seinen Memoiren „Mama und ich“: „Nachts kam er bitterlich weinend mit einer Pistole in der Hand an mein Bett!“ Er wollte sich, die Familie töten. Die Mutter und „Mosi“ flohen im Schneegestöber – es war Heiligabend ...
Als „Mosi“ 26 ist, schluckt der Papa Tabletten. Er stirbt im Treppenhaus.
Gegen diesen Tod lebte er an. Diesen Alptraum bekämpfte er mit Träumen – die er sich wahr machte.
Ich stand einmal neben ihm, am Tresen von „Schumann’s Bar“. Wir tranken Bier. Er wirkte müde, allein, einsam aber trotzig: „Das Leben ist ein Geschenk. Das Leben ist schön. Geld macht glücklich.“
Er schenkte mir sein weißes Seidenstecktuch und verschwand in der Nacht.
Er hatte 100 Anzüge und 100 Paar Schuhe. Er schneiderte für die Könige von Schweden, Thailand, Saudi- Arabien, für Schwarzenegger, Bernstein, Lorne Green („Bonanza“), Hildegard Knef, Siegfried & Roy, Gracia Patricia, Multimilliardär Flick und Thomas Gottschalk.
Am Schluß war seine Boutique ein Schrein seiner Legende: Seidenkrawatten und so.
Abends, wenn sein Rolls-Royce vor seiner Villa in Grünwald bremste, unauffällig, bescheiden, war er wieder allein. Ein kühles Haus, viel Schwarzweiß, Marmor neben Holzbalken, bißchen Bayerisch, bißchen Gold, bißchen Kitsch.
Sein Traum? „Ein ewiges Leben ...“
Er öffnete dem Tod die Tür.
Jetzt ist Rudolph Moshammer unsterblich.
ich hab mir schon gewusst, dass es ein bisschen 'crazy' war, aber der hatte ja voll das doppelleben...
am härtesten fand ich aber das mit der toten daisy auf der party...
testbug
15.01.2005, 17:28
jaja,die bild.... :lol:
es gibt ja schon wieder makabere bildchen...
manche könnens halt net lassen! www.sexylosers.de
nutella
15.01.2005, 17:47
buah!
naja, ich weiß ja nicht, ob er von telefonkabel aus der wand oder das vom telefon genommen hat...
trotzdem, nimms raus! habs mir schon kopiert
pb.joker
15.01.2005, 20:21
Ende Leute... Bild ist unter dem Niveau dieses Forums...