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Pro contra: Linux





View Full Version: Pro contra: Linux


doneld
11.05.2005, 16:47
Hi!
Da ich demnächst meine Festplatte formatieren werde, muss ich danach ein neues Betriebssystem aufspielen. Logisch.
Nun stellt sich mir die Frage, ob ich mal zu Linux greifen sollte, da ich mal gehört habe dass es virensicherer sei!

Und nun frage ich euch:
Würdet ihr Linux bevorzugen oder doch eher Windows?
Warum?
Wie sieht es mit der kompatibilität von Programmen aus, die auf Windows gelaufen sind, d. h. braucht man viel neue Software oder läuft das meiste noch?
Ich hätte da so an kleine Erfahrungsberichte gedacht, am besten von Nutzern, die schon mal beides gehabt haben!

Danke!

MfG done



Tom_03
11.05.2005, 16:53
WINDOWS ist 100% besser als LINUX am besten ist natürlich MAC aber das kannste ja auf ner KISTE vergessen :-D
ich würd windows nehmen

außerdem kannste fubu etc. pp. aufm LINUX vergessen!

nutella
11.05.2005, 16:54
ich hab zwar nicht linux, aber ich würde auch so schnell nicht wechseln, weil sich jeder mit windows auskennt und dir helfen kann :wink:

Tom_03
11.05.2005, 16:58
ich kenn mich mit windows (hab sonen alten pc+schule), mac (mein derzeitiger computer) und linux (in der schule)
und ich würde, wenn ich mich zw. windows und linux entscheiden müsste echt WINDOWS nehmen ist eben einfacher und es gibt mehr programme für!

hilmi01
11.05.2005, 17:10
Bestücke Deinen Rechner doch mit 2 Betriebssystemen: Linux und Windows. Dann hast Du für Linux Zeit zum Testen, und wenn wirklich etwas nicht laufen sollte, kannst Du ja zu Windows wechseln.

Deine Frage stellt sich übrigens auch gerade in Großbritannien (http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/27/0,3672,2296091,00.html).

flammenbringer
11.05.2005, 18:54
So, da die Meinungen hier sehr einseitig scheinen, will ich nun zum Ausgleich meinen Senf dazugeben. Nimm Linux! Zwar habe ich bislang keinen Erfolg gehabt, über Linux Patches einzuspielen (hatte bisher auch keine Zeit mich dem Problem zu widmen), obgleich mein Telephon erkannt wird, doch die Sicherheit im Betrieb und die Bastelmöglichkeiten am System, sind ein großes Plus für ein unixoides Betriebssystem. Meines Erachtens wäre ein Debian SID besonders zu empfehlen, ist stabiler als die meisten Distributionen und bietet mit apt, das komfortabelste Paketverwaltungssystem.


Servus

flammenbringer


PS: Ein Mac ist, ohne vernünftiges Betriebsystem (*BSD [nein, MacOS hat FreeBSD nur als Basis]/Linux), nur ein Spielzeug für Klickproleten, die nur einen Finger haben (ja, ich weiß, das liegt schon lange zurück, doch da hier von einem Macianer derart unfundiert herumgeplärrt wurde, muß es sein). ;)

PPS: Für Umsteiger ist ein Dual-Boot unbedingt zu empfehlen, lege Dir also nahe, hilmi01s Vorschlag zu bedenken. So wärest Du auch in der Lage Deine bevorzugten Patches anzubringen.

PPPS: Hilfe findest Du überall, sei es bei der LUG Deines Wohnorts, oder, ganz anonym, in Foren.

BuG
11.05.2005, 19:04
Linux ist keineswegs sicher gegen Viren (kein System ist das). Es gibt nur einfach weniger. Außerdem solltest du bedenken, dass Linux nur in fähigen Händen sicherer ist.
Empfehle auch einen Dualboot. Da kannst du nichts falsch machen.

flammenbringer
11.05.2005, 19:14
Linux ist keineswegs sicher gegen Viren (kein System ist das). Es gibt nur einfach weniger. Außerdem solltest du bedenken, dass Linux nur in fähigen Händen sicherer ist.
[...]
Das ist schon richtig, allerdings ist es auch recht kompliziert einen effektiven Virus zu erschaffen, zu heterogen ist die Linuxlandschaft. Das ist wohl einer der größten Vorteile, wie auch einer der gravierendsten Nachteile, was die Portierung von Software betrifft, verlinkt man dynamisch.


Servus

flammenbringer


PS: Wo ist die Umfrage?

judge
11.05.2005, 23:21
Linux ist keineswegs sicher gegen Viren (kein System ist das). Es gibt nur einfach weniger. Außerdem solltest du bedenken, dass Linux nur in fähigen Händen sicherer ist.
Empfehle auch einen Dualboot. Da kannst du nichts falsch machen.
Unterstütze ich 100pro. Wenn Du aber noch nie mit Linux gearbeitet hast, fährst Du bestimmt besser wenn Du bei Win bleibst. Wenn Du nur die Hälfte der Zeit in die Sicherheit des WinXP-Systems investierst, die Du brauchst um Dich allgemein und in Sachen Sicherheit in Linux einzuarbeiten, hast Du schon ein sicheres System.

Gerade in letzter Zeit (mit höherer Popularität) werden immer mehr Sicherheitslücken der M$-Alternativen bekannt. Das beste Sicherheitskonzept ist daher immer noch, die neuesten Updates einzuspielen, Viren- und ähnl. Scanner (z.B. http://www.lavasoftusa.com/ und http://vil.nai.com/vil/stinger/) regelmäßig laufenzulassen, die Firewall einzuschalten und nicht benötigte Dienste auszuschalten (siehe hierfür z.B. http://www.xp-antispy.org/ und http://www.ntsvcfg.de/ ).

flammenbringer
12.05.2005, 13:55
Gerade in letzter Zeit (mit höherer Popularität) werden immer mehr Sicherheitslücken der M$-Alternativen bekannt. Das beste Sicherheitskonzept ist daher immer noch, die neuesten Updates einzuspielen, [...]
Sicherheitslücken wird es solange geben, wie es Programme gibt. Der Unterschied zwischen Microsoft und freien Konkurrenten, liegt meist in der Geschwindigkeit, in der Sicherheitslücken geschlossen werden.
Was die Einarbeitungszeit betrifft, daraus kann man Linux keinen Strick drehen, was können unixoide Systeme dafür, daß die Mehrheit sich nur mit einem Produkt beschäftigt hat? Alternativen zum Monopolisten gab es schon immer.


Servus

flammenbringer
-der Leute bedauert, die sich aus Bequemlichkeit scheuen einen Schritt nach vorne zu tun

judge
12.05.2005, 14:25
Was die Einarbeitungszeit betrifft, daraus kann man Linux keinen Strick drehen, was können unixoide Systeme dafür, daß die Mehrheit sich nur mit einem Produkt beschäftigt hat?
Also meiner Meinung nach ist Windows für den völligen Neueinsteiger tatsächlich einfacher zu bedienen und einzurichten als Linux. Für letzteres braucht man schon etwas mehr Kenntnisse. D.h. aber keineswegs, dass es deshalb schlechter ist.


der Leute bedauert, die sich aus Bequemlichkeit scheuen einen Schritt nach vorne zu tun
"Nach vorne" ist Ansichtssache, wollen wir nicht drüber diskutieren. Aber mir persönlich fehlt hinten und vorne schlicht und einfach die Zeit ein neues OS aufzusetzen, einzurichten und mich damit zu beschäftigen.

flammenbringer
12.05.2005, 14:54
Also meiner Meinung nach ist Windows für den völligen Neueinsteiger tatsächlich einfacher zu bedienen und einzurichten als Linux. Für letzteres braucht man schon etwas mehr Kenntnisse. D.h. aber keineswegs, dass es deshalb schlechter ist.
Ein völliger Neueinsteiger steht, egal welches System er nimmt, immer bei Null. Für den ist Windows mindestens so schwer, wie ein KDE-/GNOME-/XFCE-/*box-Desktop. Habe dies gerade erst wieder beobachten dürfen. Also nicht immer davon ausgehen, daß sich jeder schon jahrelang mit einem Microsoft-"System" geplagt hat.

"Nach vorne" ist Ansichtssache, wollen wir nicht drüber diskutieren. Aber mir persönlich fehlt hinten und vorne schlicht und einfach die Zeit ein neues OS aufzusetzen, einzurichten und mich damit zu beschäftigen.
In Deinem Falle wäre wohl eine Live-CD einer Distribution wie Ubuntu empfehlenswert, so könntest Du Dich spielerisch herantasten, ohne Deine Festplatte zu berühren.


Servus

flammenbringer

Jan
12.05.2005, 20:59
Also leider muß ich auch zugeben, daß manche Dinge auf Linux nicht laufen (hab nur noch L.) andererseits habe ich keine Abstürze mehr und keine Viren o.ä. Klar mag bei zunehmender Popularität der Reiz größer werden, aber woher kommt zunehmende pop., doch nicht nur durch weniger Schlechtes, sicher doch auch durch mehr Besseres? Und warum rüsten immer mehr Kommunen, Gemeinden, Städte, Schulen, usw. um? Nur wegen der Kohle? Und wenn das so ist, habt Ihr mal die Preise verglichen? Und das Argument, man hat ja eh alles umsonst auf der Kiste, wie lange taugt das Argument wohl? Und ob Monopolisten generell viel für sich haben zeigt sich ja auch zunehmend mehr in der wirtschaftlichen Landschaft. Open sources, open minds, open future. Und um den Windows Freunden eine Freude zu machen: Wenn Windows die Lösung ist, hätte ich gern das Problem wieder. Spaß muß sein:-)
(Und manchmal wünsche ich mir und das ist ja durchaus technisch kein Problem, eine zweite Partition mit Windows)

Tom_03
12.05.2005, 21:12
wat büddde soll ne mac nach deiner meinung sein? immer mehr büros haben macintosh, ist stabiler 100% sicherer besser zu bedienen , jeden tag komm ein neues serviceupdate o. sicherheitsupdate raus (kostet nix...) im fernsehn hab inzwischen auch schon alle nen mac (guck dir mal n paar ebay etc. werbungen an!)
nun ja jedem das seine, doch ich würde nieee zu windows o.ä. wechseln!

mfg
Tom_03 :winkewin:


Ist das nich im falschen Forum?
Look here:
Umfragen (X Betrachter)
Umfragen zu Siemens und rund um den Mobilfunk...

Anja
13.05.2005, 00:09
ich hatte debian(oder wie sich das nochmal schrieb) mal drauf, nur irgendwie hatte ich schon probleme mit einer ordentlich - einheitlichen - schriftart, das ganze wurde beim rebooten nie gespeichert, beim nächsten booten war windoof wieder drauf ^^

flammenbringer
13.05.2005, 12:09
wat büddde soll ne mac nach deiner meinung sein?
Da verstehe ich den Bezug nicht.
[...] jeden tag komm ein neues serviceupdate o. sicherheitsupdate raus (kostet nix...) im fernsehn hab inzwischen auch schon alle nen mac (guck dir mal n paar ebay etc. werbungen an!)
nun ja jedem das seine, doch ich würde nieee zu windows o.ä. wechseln!
Product-Placement sagt Dir etwas? Desweiteren sind die Updates nicht kostenfrei, lediglich Patches sind es.
Ach ja, ich boykottiere den Rundfunk, kann mir daher auch die von Dir erwähnte Werbung nicht ansehen.


Ist das nich im falschen Forum?
Look here:
Umfragen (X Betrachter)
Umfragen zu Siemens und rund um den Mobilfunk...

Schon richtig, allerdings ist dieser Thread nicht der einzig deplaziert wirkende. Und immerhin gab es schon mehrere Einträge in diesem, die sich um den Mobilfunk gedreht haben.

ich hatte debian(oder wie sich das nochmal schrieb) mal drauf, nur irgendwie hatte ich schon probleme mit einer ordentlich - einheitlichen - schriftart, das ganze wurde beim rebooten nie gespeichert, beim nächsten booten war windoof wieder drauf ^^
Debian ist schon richtig, hört sich aber eher nach einer Live-CD an, die Du einfach auf die Platte geschrieben hast.


Servus

flammenbringer
-der manchmal auch ein Spielsystem vermißt, doch wozu gibt es WINE(X)

Anja
13.05.2005, 20:44
Debian ist schon richtig, hört sich aber eher nach einer Live-CD an, die Du einfach auf die Platte geschrieben hast.


nene ich hab debian vorher schön formatiert und dann erstmal wieder windows installiert, wollte es nur abkürzen... also alles in einem reboot(abwasch) xD

Tom_03
13.05.2005, 20:47
natürlich sind die kostenfrei :fresse:

flammenbringer
13.05.2005, 23:01
nene ich hab debian vorher schön formatiert und dann erstmal wieder windows installiert, wollte es nur abkürzen... also alles in einem reboot(abwasch) xD
Welches Debian war das denn genau? Ich sitze hier z.B. vor einem Debian SID, habe keine derartigen Schwierigkeiten. Hast Du mal eine Live-CD wie KNOPPIX getestet? Ich empfehle mal Kanotix (http://kanotix.net/) auszuprobieren. Da gäbe es auch ein Forum, welches Dir bei Fragen gerne weiterhilft.
natürlich sind die kostenfrei :fresse:
Ist mir neu. Seit wann mußte man für Puma, Jaguar, Panther nichts bezahlen? Sind alles Updates für Mac OS X 10.0.


Servus

flammenbringer

Faint
14.05.2005, 01:25
Ich würde auch zu zwei Betriebs Systemen raten. Linux für Büro und Inet, Windoof für die Proggies, die auf Linux ned gehen. :)ich habe eine Live DVD von Suse Linux 9.2 und 8.0 und eine richtige Version von 9.0. Leider läuft die 9.0 nicht (warum auch immer, bricht beim booten ab). Also warte ich auf die 9.3 (wurde glaube ich auf der Cebit vorgestellt)

deoide
14.05.2005, 12:10
Die gibt es schon, KLICK MICH (http://www.novell.com/de-de/products/linuxprofessional/index.html?sourceidint=homepage_announcement1)

Tom_03
14.05.2005, 12:40
ich hab mit updates nicht die riesen sprünge gemeint (erstmal lesen! Zitat: "jeden tag komm ein neues serviceupdate o. sicherheitsupdate raus" jaja nach deiner meinung wärs ja denn jeden tag n neues wie panther, tiger...tststs) ich meinte damit updates wie itunes, quicktime, safari, isync, imovie hd, iphoto, idvd UND MAC OS SICHERHEITSLÜCKEN!!!
Ich hab nie was von: Panther, Jaguar, Tiger... geschrieben also doch: :fresse:

pthread
02.06.2005, 17:04
Ich habe auf der Arbeit und zu Hause Linux. Und zwar Debian/sarge. Damit habe ich alles, was ich brauche - gcc, vim, apache, php. Noch Java von http://java.sun.com/ und das Programmiererwerkzeug ist perfekt. Für Unterhaltung sorgen mplayer, xine, xmms, etc. Grafikbearbeitung mit GIMP (z.B. fürs Benutzerbild fürs Forum), CD-Brennen mit k3b (von KDE). Das Backup meines S55 mache ich per Bluetooth - mit multisync (scmxx ginge auch). Ergo: ich brauche kein Windoze. Zu Hause habe ich Dualboot (Linux+Win98), aber ich selbst starte Win nicht mehr. Und zum Spielen ist PS2 da.

OK, gelogen, für das Firmwareupdate brauche ich Win. Sonst aber nicht.

Da ich beruflich mit Unix/Linux zu tun habe, finde ich die Systempflege leichter, als unter Win. Mal kurz 20 Rechner upzudaten ist eine leichte Fingerübung. Dafür brauche ich keine Turnschuhe. Und ich nehme es auch lieber "auf die harte Tour" - alles manuell einstellen, den Kernel selbst kompilieren. Dabei lernt man. Sollte mal etwas nicht funktionieren, kann man fast immer im Netz die richtige Antwort finden.

Allerdings ist Debian dann wirklich zu empfehlen, wenn man DSL hat - die Softwareupdates brauchen sehr gerne ein paar Megabytes. Oder besser gesagt, bei Debian ist DSL zu empfehlen. Dafür ist das Update selbst sehr einfach: drei (evtl. sogar zwei) Befehle absetzen, warten - fertig.

Was das kurze "Ausprobieren" angeht, habe ich selbst erlebt. Ich habe mir (zusätzlich zu Debian) auch Gentoo installiert. Unter Gentoo kann mal sich ALLES selbst kompilieren. Sogar unter Debian, nach dem "chroot /mnt/gentoo". Das habe ich ein paar Wochen lang gemacht, bis ich feststellte, daß ich zwar Gentoo immer auf dem neuesten Stand hatte, aber nicht wirklich damit gearbeitet habe. Nunja. Es ist gut zu wissen, wie es funktionert. Die Faulheit hat aber gewonnen. Ich habe die Platte, wo Gentoo drauf war, einfach woanders eingebaut. Das war das vorläufige Ende vom Gentoo-Abenteuer.

virio
03.07.2005, 14:16
leute ich habe mal eine frage zum thema linux

ich möchte auf meinem laptop linux installieren bzw. es da mal testen


ich würde gerne wissen welche version von linux ich runterladen muss, sehe da immer mehrere versionen wie z.b. i386, PPC, Alpha und Sparc, aber welche von diesen versionen brauche ich?

und noch ne frage wie installiere ich linux? auch wie bei windows einfach die cd einlegen installieren und fertig oder ist das bei linux komplizierter?

bitte euch um schnelle hilfe

danke schonmal

MAsterHimself
03.07.2005, 14:45
Also für den P4 und Athlon XP (32 Bit) brauchst du die i386er Version, dann ist das ein 32 Bit System. Bein nem Athlon 64 kannste dir auch die 64 Bit Version downloaden, dann haste ein 64 Bit System.....

isb
03.07.2005, 15:44
leute ich habe mal eine frage zum thema linux

ich möchte auf meinem laptop linux installieren bzw. es da mal testen


ich würde gerne wissen welche version von linux ich runterladen muss, sehe da immer mehrere versionen wie z.b. i386, PPC, Alpha und Sparc, aber welche von diesen versionen brauche ich?

und noch ne frage wie installiere ich linux? auch wie bei windows einfach die cd einlegen installieren und fertig oder ist das bei linux komplizierter?

bitte euch um schnelle hilfe

danke schonmal

Zu den Versionen
-ix86 (wobei x 3, 4, 5, 6 sein kann) - die version für systeme auf denen auch windows läuft, d.h. PC's & Laptops
-PPC (PowerPC) MAC systeme!
-Alpha (NEC & HP) bezweifle dass das jemand privat einsetzt ;-) sind xNIX systeme und werden professionel eingesetzt...
-SPARC (SUN) läuft nur auf SUN SPARC architektur - auch eher selten in privatbereich zu finden...

Zur installation
-mainstream Linux versionen haben alle einen grafischen installer, wenn die grafikkarte nicht zu exotisch ist sollte es funktionieren....

Versionen
- SuSE Linux, einfach zum installieren, deutsches produkt, etwas schwerfällig, kostet
- RedHat Linux
-- RHEL - vergessen, ist eher was für firmen
-- Fedora - gratis, amerikanisch, auch etwas schwerfällig, (zu) kurzer lebenzyklus (d.h. die versionen wechseln sehr rasch...)
- Debian, schnell und weit verbreitet, gratis, etwas komplizierter als SuSE und RedHat
- BSD, ein "Urlinux", eher was für erfahrene user...
- Und noch X andere an die ich mich nicht erinnere...

Windows vs. Linux

Windows +
- Einfach
- Weit verbreitet
- Viele software
- Kommerziell, d.h. support verfügbar

Windows -
- Schwerfällig und Fett (braucht ne menge leistung vom PC)
- Viren und anderes zeugs für Windows VIEL verbreiteter
- Microsoft (stichwort Big Brother)
- nicht wirklich stabil (auf die dauer!)

Linux +
- relativ einfach wenn man es mal begriffen hat
- alles am system lässt sich anpassen (für erfahrenere user!)
- riesige community mit vielen detail lösungen
- für viele windows programme gibts würdigen ersatz
- vieles ist gratis
- braucht nicht viele ressourcen
- sehr stabil!

Linux -
- Windows programme selten bis nicht verfügbar (z.T. aber mit wine (http://appdb.winehq.org/) lauffähig)
- neueste und exotische hardware manchmal nicht unterstützt
- generell etwas mehr feintunig notwendig bis das system 100% sitzt
- Hersteller liefern viel seltener treiber für Linux als für Windows (d.h. oft ist ne ausgiebige google-session notwendig wenn man neue peripherie kauft, aber finden tut man noch relativ oft was ;-) mit geduld...)

Ich selber benutze Windows und OSX auf den Laptops und PC's, linux auf servern, allerdings hab ich auch schon mit linux auf dem PC gearbeitet und bin recht gut damit klargekommen...

Die variante die schon ein paar mal vorgeschlagen wurde - dual boot - ist sicher die beste zum umsteigen, mit der zeit wirst du schon merken was dir mehr liegt ;-) Eine andere variante wäre Linux mit nem PC emulator (Win mit Linux emulator ist sinnlos, da ist windows zu lahm!), die guten emulatoren kosten allerdings was, z.B. VMWare...

Generell ist die frage Linux oder Windows auch ein wenig ne glaubensfrage; ein eingefleischter Linux benutzer würde eher seinen compy aus dem fenster werfen als window$ installieren - und ein eingefleischter windows user kann sich schlicht nicht vorstellen, das ein betriebsystem bei dem man nicht klicken kann, funktioniert :mrgreen: und mac user... nun, die laufen ausser konkurenz, da sie so oder so ein spezielles völkchen sind :razz: (zitat aus der OSX help: "Wenn sie das terminal fenster öffnen, können sie dateien via drag'n'drop hineineziehen" :-k klar - dafür brauchts ein terminalfenster! ](*,) )

EDIT: ach ja - der grösste vorteil von Linux gegen Windows ist, das du bei Linux immer weist was gerade läuft, und was nicht... z.B. mit ps -elf | grep PROZESSNAME ;-) neben vi & ssh das häufigste was ich unter linux brauche...

Cheers!

flammenbringer
03.07.2005, 22:05
BSD ist kein Linux!
Fedora der Nachfolger von Red Hat Linux.
SuSE kannst Du Dir kopieren oder Dir kostenlos die ISOs von einem FTP-Server ziehen.
Debian stable ist nicht zu empfehlen, Dein Schlepptop soll wohl kein Server werden. SID ist dagegen sehr gut geeignet.

Ich empfehle Dir (K)Ubuntu


Servus

flammenbringer

isb
03.07.2005, 22:15
BSD ist kein Linux!
Fedora der Nachfolger von Red Hat Linux.
SuSE kannst Du Dir kopieren oder Dir kostenlos die ISOs von einem FTP-Server ziehen.
Debian stable ist nicht zu empfehlen, Dein Schlepptop soll wohl kein Server werden. SID ist dagegen sehr gut geeignet.

Ich empfehle Dir (K)Ubuntu

Okay - BSD ist ein unix derivat was IMHO das gleiche ist...
Was Fedora angeht - Fedora ist die OpenSource abspaltung von RedHat Enterprise Linux, wenn dann sind also beide die nachfolger...
Was SuSE angeht: soweit ich weis ist diese gratisversion (die von 9.3) eine evaluationsversion, nicht eine vollversion, oder? (kann mich aber auch irren)

Gotschi
03.07.2005, 22:42
UBUNTU LINUX!!!! is das beste das ich kenne, hab bereits redhat und suse 9.0 ausprobiert und UBUNTU is einfach das beste...
das ding hat schon beim ersten Boot alle meine Geräte auf anhieb erkannt... und automatisch installiert...
DIE LIEFERUNG UND DIE CDS (du kannst SO VIELE DU WILLST für dein System bestellen) SIND GRATIS!!! bitte trotzdem nicht missbrauchen...

da bekommst du dann eine LIVE CD mit der du das Betriebssystem starten kannst, ohne es zu installieren, oder etwas auf der Festplatte zu ändern, also von cd laufend

und eine INSTALLATIONS CD mit der du das Betriebssystem installieren kannst.
dabei ist natürlich auch ein Partitionierer welcher automatisch dein Windows erkennt und ne andere partition für sich selbst erstellt. (das ganze braucht max. 5gb speicher...) ist aber mindestens gleichwertig den anderen "tollen" linux versionen...

flammenbringer
03.07.2005, 22:48
Okay - BSD ist ein unix derivat was IMHO das gleiche ist...
So, dann verkünde Deine Meinung mal vor ein paar BSDlern, wirst schon sehen, wie schnell Du Verbrennungen dritten Grades hast. :P
Was Fedora angeht - Fedora ist die OpenSource abspaltung von RedHat Enterprise Linux, wenn dann sind also beide die nachfolger...
Häh? Beide? Welche beiden?
Was SuSE angeht: soweit ich weis ist diese gratisversion (die von 9.3) eine evaluationsversion, nicht eine vollversion, oder? (kann mich aber auch irren)
Du irrst (http://www.novell.com/products/linuxprofessional/downloads/ftp/germ_mirrors.html).


Servus

flammenbringer

flammenbringer
03.07.2005, 23:03
UBUNTU LINUX!!!! is das beste das ich kenne, hab bereits redhat und suse 9.0 ausprobiert und UBUNTU is einfach das beste...
Ich persönlich finde Ubuntu nicht so toll, habe es getestet und ganz schnell die Partition wieder freigemacht.
[...] (das ganze braucht max. 5gb speicher...) [...]
Das ist Unsinn, es gibt keine Maximalwerte für Installationen, man kann alles in die Unendlichkeit aufblähen. Außerdem protzt man mit Minimalwerten, Maximalwerte belegen nur, daß unnötig Speicherplatz verbraten wird. :P


Servus

flammenbringer

isb
03.07.2005, 23:05
So, dann verkünde Deine Meinung mal vor ein paar BSDlern, wirst schon sehen, wie schnell Du Verbrennungen dritten Grades hast. :P

Hab ich schon gemacht :mrgreen: hab' zwar ein paar böse blicke kassiert aber das war's schon :mrgreen:

Häh? Beide? Welche beiden?

Das Ur-RedHat Linux hat sich in zwei zweige aufgespalten: RHEL (Kommerziell) und Fedora (OpenSource) - das sind beide ;-)

Du irrst (http://www.novell.com/products/linuxprofessional/downloads/ftp/germ_mirrors.html).

Okay - hast gewonnen :razz: (allerdings - die kostenlose installation ist ohne support)

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